Informationen zur Behandlung

Kindheit und Jugend bedeutet fortwährende Entwicklung und Veränderung. In keiner Lebensphase verändern wir uns so sehr körperlich und seelisch, wie in der Kindheit und Jugend. Dabei sucht jedes Kind seinen individuell eigenen Weg und diese Suche findet nicht immer ohne Irr- und Umwege statt. Für Eltern und Bezugspersonen ist es nicht immer leicht, zu beurteilen, ob es sich um „normale“ entwicklungsbedingte individuelle Phasen und Krisen handelt, oder ob ihr Kind möglicherweise an einer psychischen Auffälligkeit und Störung leidet.

Schwierige Phasen gehören naturgemäß zur Entwicklung dazu. Kein Entwicklungsprozess verläuft einfach geradlinig. Durch Überwindung von Krisen und Hindernissen kann eine neue Entwicklungsstufe erreicht werden, aus der Kinder und Jugendliche gestärkt hervorgehen. Krisen und Konflikte können Kinder, Jugendliche und Eltern aber auch überfordern. Dann ist keine Entwicklung mehr möglich und das ganze Familiensystem belastet. Aus Trotz, Ängstlichkeit und Bedrückung, Rückzug, Widerstand und Wut können seelische Erkrankungen werden, die eine Behandlung erfordern.

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten können seelische Überlastungen und psychische Auffälligkeiten und Störungen und deren Behandlungsbedürftigkeit beurteilen. Ich nehme mir Zeit für die Sorgen von Kindern und Jugendlichen und deren Eltern, behandele Ihre Informationen und Probleme vertraulich und nehme dabei die Anliegen und Nöte aller Beteiligten ernst.


So hilft Psychotherapie Kindern und Jugendlichen

In einer Psychotherapie bekommen Kinder und Jugendliche einen geschützten Raum, in dem sie ihre Probleme darstellen und mitteilen können. Im Dialog mit dem Patienten können so unbewussten Konflikte besprochen, gestaltet und bearbeiten werden. Auf Basis einer vertrauensvollen therapeutischen Beziehung ist so Veränderung möglich. Vertrauen stellt sich ein, wenn Patienten die Erfahrung machen können, dass sie angenommen und akzeptiert werden. Unbedingte Wertschätzung und Akzeptanz sind hier wertvolle Voraussetzungen.


Ziel der psychotherapeutischen Behandlung

Ziel der Psychotherapie ist es, dem Kind bzw. dem Jugendlichen neue Möglichkeiten der psychischen Verarbeitung seiner Ängste und Konflikte zu eröffnen und den Patienten bei seiner altersgemäßen Persönlichkeitsentwicklung zu begleiten und zu unterstützen. Durch den Abbau dysfunktionaler (selbstschädigender) Verhaltensweisen und den Aufbau angemessener Strategien zur Problembewältigung und Emotionsregulation wird die weitere Entwicklung und das Befinden des Kindes oder Jugendlichen sowie seiner Eltern nicht mehr beeinträchtigt.


Elterngespräche

Ein unverzichtbarer Bestandteil einer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie sind die begleitenden Elterngespräche, in denen mit den Bezugspersonen über ihre Rolle als Eltern, die spezielle Familienstruktur und deren Anteil an der Problematik des Kindes gesprochen wird. Gemeinsam werden Verhaltensalternativen und Erklärungsmuster für das Störungsbild des Kindes oder Jugendlichen gesucht und gefunden. Aufrechterhaltende Faktoren werden identifiziert und es werden Alternativen gesucht. Begleitende Elterngespräche sind immer auch eine Chance, den Eltern den Blick zu öffnen für die Innenwelt ihres Kindes. Außerdem bieten Elterngespräche Raum und Gelegenheit für Anliegen und Fragen. Oft ist es sinnvoll und hilfreich, wenn die Psychotherapeutin in Absprache mit den Sorgeberechtigten Kontakt zum Kindergarten oder zur Schule aufnimmt.

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